12.03.2010
Weißes Gold aus Wüstensand: Im Niltal wird „gespargelt“
Delbrück/Kairo. (al) Was sich vor rund zweieinhalb Jahren nach einem exotischen Abenteuer anhörte, trägt inzwischen erste Früchte – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zwei Mal in der Woche trifft beim Delbrücker Spargelbauern Hans-Josef Brautmeier Spargel ein. Allerdings nicht aus heimischen Gefilden: Rund 26 Stunden vorher wurde das „weiße Gold“ auf einer Farm 90 Kilometer nördlich von Kairo versandfertig gemacht. Mit dem Flugzeug geht es dann von Kairo nach Frankfurt und von dort werden dann die jeweils 800 bis 1.000 Kilo Spargel nach Delbrück gebracht. Hier werden sie sortiert, geschält und dann vermarktet. Der Spargel, den Sherif Mohammed Foda (56) im Niltal zwischen Kairo und Alexandria erntet, ist der erste ägyptische Spargel überhaupt, der in Deutschland auf den Markt kommt.
12.03.2010
„Wir wollen zeigen, dass hier Dampf im Kessel ist“
Büren. (tru) Neues Konzept, neues Organisationsteam. Ein frischer Wind weht über der Bürener Wirtschaftsschau, die vom 19. bis zum 21. März als Bürener Frühling (www.buerener-fruehling.de) firmieren wird. „Wir wollen mit einer ganz neuen Marketingstrategie ein Zeichen geben und über die Stadtgrenzen hinaus zeigen, dass hier Dampf auf dem Kessel ist“, erklärte Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow bei einem Medientermin. Die Besucher erwartet geballte regionale Wirtschaftskraft auf 6.500 qm Hallenfläche in und an der Stadthalle, 550 Meter lange Gänge, 148 Aussteller und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
05.03.2010
Kinder und Alkohol: Zu oft, zu viel und viel zu jung
Geseke. (te) Dass Kinder und Jugendliche zuviel und vor allem in viel zu jungen Jahren Alkohol konsumieren, ist nicht neu. Schlagzeilen macht die Problematik immer dann, wenn was passiert. So wie am vergangenen Wochenende, als sich ein 13-jähriges Mädchen am Rande einer Disco-Party in der Bad Wünnenberger Schützenhalle fast zu Tode getrunken hat und mit einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert werden musste. Oder in Geseke, wo ein Jugendlicher betrunken vom Balkon stürzte. Weniger spektakulär, aber ebenso traurige Realität: abendliche Saufgelage auf Schulhöfen und Parkbänken, „Vorballern“ in Kinderzimmern und Geburtstagsparties, auf denen sich Teenager bis zum Umfallen mit Bier, Sekt und Schnaps zudröhnen. Dass es überhaupt soweit kommt, liegt unter anderem auch daran, dass die Verantwortlichen sich überfordert fühlen und gar nicht erst hinsehen.
05.03.2010
Kein Freitag wie jeder andere – ein freiTag!
Geseke. (te) Am 19. März blickt manch (größere) Nachbarstadt nicht ohne Neid Richtung Geseke: Was dort ab 15 Uhr stattfindet, ist einzigartig, vielleicht sogar bundesweit. Der ganze Ort lädt wieder zum „Geseker freiTag“, der seinen doppeldeutigen Namen einerseits vom Wochentag ableitet, andererseits von der erfreulichen Tatsache, dass fast alle Veranstaltungen „frei“, also gratis sind. Geseke präsentiert an diesem Tag seinen Einzelhandel und seine Wirtschaftskraft, seine Kultur und seine gesellige Seite – und alles ohne Eintritt.
26.02.2010
Getrennte Abwassergebühr: „Einer hat sogar seine Dachpfannen gezählt“
NR-Land. (tru) Vier, fünf Wochen schlugen die Wellen hoch in Büren, erinnert sich Willi Piel, kaufmännischer Betriebsleiter des Wasser- und Abwasserwerks Büren, noch gut an die leicht chaotischen Tage im vergangenen Jahr. Die Einführung der getrennten Abwassergebühr hatte bei so manchem betroffenen Bürener Haus- und Grundstücksbesitzer für helle Aufregung gesorgt. Und so ganz ausgestanden ist das Thema immer noch nicht, obwohl die Veranlagung bereits im September 2009 erfolgte. In einigen Fällen müssen die Angaben der Haus- und Grundstücksbesitzer noch überprüft werden.
19.02.2010
Drei Chöre, ein Projekt, jede Menge Musik
Bad Wünnenberg-Leiberg. Dieses Projekt ist einzigartig: Die drei Chöre „Projektchor des Gemischten Chores Vocale Leiberg“, „Projektchor des MGV Thülen“ und der „Kinder- und Jugendchor sowie die Solistenklasse der Vocalakademie Hochsauerland“ bereiten gemeinsam insgesamt fünf Musical-Galas in den Regionen Paderborner Land und Hochsauerland vor. Mit dabei sind 70 Chorsänger und -sängerinnen und insgesamt 36 Solisten jeden Alters.
19.02.2010
Neuer Name, neues Konzept
Büren-Wewelsburg. Eines der dunkelsten Kapitel der Wewelsburg wird in diesen Tagen neu aufgelegt. „Wewelsburg 1933 – 1945. Erinnerungs- und Gedenkstätte – Ideologie und Terror der SS“, so heißt die überarbeitete zeitgeschichtliche Ausstellung, die ab dem 15. April in den eigens dafür umgebauten Räumlichkeiten des ehemaligen Wachgebäudes gezeigt wird.







